Gute Nachrichten bei der HSG Refrath-Hand: Mit Jonathan Benninghaus verlängerte ein weiterer Leistungsträger der 1. Herren-Mannschaft seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

Insbesondere der Sportliche Leiter, Christopher Braun, zeigt sich über die Verlängerung mit dem Ex-Bundesligaspieler sehr erfreut: "Jonny hat in der kurzen Zeit in der er bei uns dabei ist gezeigt, wie wertvoll er sowohl sportlich als auch menschlich für unsere Mannschaft ist. Er übernimmt auf dem Platz Verantwortung und mit seiner Erfahrung ist er für unsere jüngeren Spieler als Leader enorm wichtig. Ich bin mir sicher, dass wir weiterhin viel Freude an ihm haben werden.“

 Der 28-jährige Rechtshänder „Jonny“ Benninghaus kam im Dezember 2017 vom 3. Ligisten TSV Bayer Dormagen zur HSG und bringt Bundesligaerfahrung mit nach Refrath. Seit 2008 gehörte er zum Kader der Gummersbacher Bundesliga-Mannschaft. Er stand bei über 60 Erstligaspielen im Trikot der Oberbergischen auf der Platte und war tragende Säule der U23 des VfL. Mit den Profis konnte Eisenkrätzer, wie Jonathan damals noch hieß, den Gewinn des EHF-Cups 2009 sowie der Europapokale der Pokalsieger 2010 und 2011 feiern. 2012 wechselte er dann zum TV Großwallstadt, bevor er sich 2013 dem TSV Bayer Dormagen anschloss. Die Erfahrung die er von diesen Stationen mit nach Refrath brachte, sowie die Sicherheit die er vor allem in die Abwehr brachte, half dem Team sich schnell in der Oberliga von den Abstiegsplätzen zu entfernen und auch Spiele gegen Mannschaft zu gewinnen, die um den Aufstieg mitspielen.

„Jonny ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er ist ein toller, sehr engagierter Spieler, den ich überaus schätze. Es ist eine Auszeichnung für uns als Verein, dass wir ihn weiter bei uns behalten können“, analysiert HSG-Leiter Rüdiger Schulz. Er sieht die Vertragsverlängerung als logischen Schritt der überaus guten Zusammenarbeit an, denn sowohl in der Mannschaft passe es hervorragend als auch die gute Verzahnung des Handballsports mit seinem Studium tragen dazu bei, dass er sich rundum wohl bei der HSG fühlt. „Ich hoffe natürlich gesund zu bleiben, mich nicht zu verletzen und noch einmal richtig Gas geben zu können. Ich möchte etwas erreichen und sehe uns da schon auf einem guten Weg“, meint Jonny Benninghaus, angesprochen auf seine Ziele. Wenn er etwas angeht, dann richtig, dann möchte er das, was er sich vorgenommen hat, „voll durchziehen“. „Ich möchte mit dem jungen Team oben angreifen und den Zuschauern attraktiven Handball bieten.“ Dabei ist es ihm wichtig, dass sich die Mannschaft als verschworene Einheit präsentiert und die sportliche Perspektive stimmt. Sie stimmt offenbar, denn „auch das Bleiben von Niehaus und Funke und die Verpflichtung von Mario Jatzke als Trainer, zeigen das wir alle gemeinsam ein Ziel haben – weiter nach oben zu kommen. Es läuft hier auch alles gut für mich, ich bin zufrieden. Als Mannschaft und Verein haben wir ein großes Potenzial, daher hoffe ich, dass wir hier gemeinsam noch großes erreichen werden. Die HSG wird immer professioneller, das Ambiente in der Halle, die geplanten Sponsorentreffen, die Präsenz in den Sozialen Medien – all das und noch mehr ist sensationell und sucht in der Oberliga und auch darüber hinaus, abgesehen vielleicht von ein paar wenigen Ausnahmen, seinesgleichen.“